Verpflichtung und offizielle Amtseinsetzung von Bürgermeister Otto Ruppaner

Am vergangenen Mittwoch, 29.06.2022 wurde Bürgermeister Otto Ruppaner, der bereits am 24. April mit 97,71% der Stimmen wiedergewählt wurde, in einem feierlichen Rahmen im Köngener BurgForum zu seiner zweiten Amtszeit verpflichtet.

Frau Fallscheer steht hinter einem Rednerpult und verpflichtet Otto Ruppaner, der die Hand hält, für die zweite Amtszeit
Foto: Wendlinger Zeitung, J. Holzwarth

Nach einem Musikstück, das von Franziska Höffler an der Querflöte und Herrn Abraham am Klavier dargeboten wurde, eröffnete Johanna Fallscheer, die Gemeinderätin und stellvertretende Bürgermeisterin die Feierlichkeiten. Sie begrüßte alle anwesenden Gäste, unter denen sich beispielsweise der Bundestagsabgeordnete Markus Grübel, die Landtagsabgeordneten Andreas Schwarz, Andreas Kenner, Natalie Pfau-Weller, sowie der Landrat Heinz Einiger befand und gab einen Überblick über den bevorstehenden Abend. In ihren anschließenden Worten ließ sie die vergangene Amtszeit von Bürgermeister Otto Ruppaner Revue passieren und berichtete über die wichtigsten Projekte, sowie über Schwierigkeiten und Krisen, die es zu bewältigen galt. Als hervorzuhebende Projekte nannte sie unter anderem den Bau des BurgForums, die Digitalisierung in den Schulen oder die Erschließung des Baugebietes Burgweg West III. Selbst in schwierigen Lagen, beispielsweise bei der Flüchtlingskrise 2015, in der Corona-Pandemie und auch jetzt beim Russland-Ukraine-Konflikt, sei es Otto Ruppaner gelungen die Gemeinde kompetent zu führen und seine lösungsorientierten Fähigkeiten zu beweisen. Auch wenn im Gemeinderat das ein oder andere Mal hitzig diskutiert wurde, schätzt sie besonders die konstruktive Zusammenarbeit und bedankte sich bei Herrn Ruppaner für die vergangenen acht Jahre.Landrat Heinz Einiger lobte, wie Bürgermeister Otto Ruppaner die „Dinge mit Beharrlichkeit vorantreibt“ und hebt die gewinnbringende Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat hervor. Am Ende seiner Rede überreichte Landrat Heinz Eininger dem alten und neuen Bürgermeister Otto Ruppaner die Wahlprüfungsurkunde. Herr Eininger merkte an, dass die Gemeinden auch zukünftig vor große Herausforderungen gestellt werden und wünschte Herrn Ruppaner, dass es ihm wie bisher gelingt die Dinge in Köngen „mit Weitsicht und Engagement voranzubringen“.Nachdem die über 200 Gäste dem Musikstück „Concertino Nr. 4“, das von Joana de Souza an der Klarinette vorgetragen wurde, lauschen durften, richtete Thomas Matrohs das Wort an seinen Bürgermeister-Kollegen. Der Schultes aus Deizisau gratulierte Otto Ruppaner stellvertretend für alle umliegenden Bürgermeister-Kollegen und nennt Köngen eine „wunderbare Gemeinde“, man spürt, dass die herausfordernden Aufgaben für Otto Ruppaner „nicht nur ein Job, sondern Berufung“ sind.Als Stimme der Gesellschaft richtete der evangelische Pfarrer Dr. Ronald Scholz das Wort an Otto Ruppaner. Er beschreibt ihn als „bürgernahen“ Bürgermeister mit dem „Gespür für den Puls der Zeit und ihre Herausforderungen“. Ihm gefällt, dass der Bürgermeister, sowohl multimedial und digital unterwegs ist, aber auch den direkten Kontakt und Gespräche mit der Bürgerschaft als so bedeutungsvoll ansieht. Stellvertretend für alle KöngenerInnen gab er viele gute Wünsche mit auf den Weg, unter anderem: „den Mut der Feuerwehr in stürmischen Tagen“, „das Herz unserer Lehrer, Erzieherinnen und Sozialarbeiter auch für die kleinen Klagen“ und „die Ausdauer unserer TSV-Sportler auch in anstrengenden Fragen“.Als Letztes trat Bürgermeister Otto Ruppaner selbst ans Rednerpult. Zunächst bedankte er sich sehr herzlich bei seinen Bürgermeister-Kollegen für den guten Austausch, bei den RatsmitgliederInnen für die gute Zusammenarbeit, bei der Gemeindeverwaltung für die Unterstützung bei der Umsetzung seiner Ideen und bei den BürgerInnen für den Vertrauensbeweis und die tolle Bestätigung seiner Arbeit. Er machte deutlich, wie wichtig ihm die Begegnungen mit der Bürgerschaft sind und nannte die Gespräche mit den KöngenerInnen als eines der „schönsten Dinge in seinem Job“. Ausblickend informierte er über die Gestaltung des Lindenareals und des Kreisverkehrs, die Zukunft des Feuerwehrgerätehauses oder den Glasfaserausbau als Aufgaben, die die Gemeinde aktuell und zukünftig beschäftigen werden. Zuletzt bedankte er sich herzlich bei seiner Familie, ohne deren Rückhalt und Unterstützung, eine solch herausfordernde aber erfüllende Arbeit nicht möglich sei.Gidon Knapp rundete an der Trompete den offiziellen Teil musikalisch mit dem Musikstück „Danza Latina“ ab. Im Anschluss eröffnete Johanna Fallscheer das Buffet, das allerlei Köstlichkeiten für die Gäste bereithielt und lud zum gemütlichen Beisammensein auf der Terrasse des BurgForums ein.