Hausgemeinschaft Spitalgarten eröffnet

In der vergangenen Woche wurde die Hausgemeinschaft Spitalgarten offiziell eingeweiht.

Nach rund zweijähriger Bauzeit und Kosten in Höhe von 4,8 Mio € können nun acht betreute Wohnungen sowie eine ambulant betreute Wohngruppe für 12 Personen bezogen werden.
Andreas Lorenz, Vorsitzender des Krankenpflegevereins, moderierte die Feierlichkeit, die vom Posaunenchor der evangelischen Kirche musikalisch umrahmt wurde. Laudatoren waren dabei Thomas Casanova von der Ehmann Stiftung, die den Bau mit 400.000€ unterstützt hat. Weiter der Vorsitzende der Sozialstation Wendlingen, Bürgermeister Sighart Friz, Bürgermeister Otto Ruppaner sowie Pfarrerin Ursula Ullmann-Rau und die Architekten Henning Volpp und Karl Amann. Zu Wort kamen natürlich auch die künftigen Betreiber, Susanne Liebhardt, die Geschäftsführerin des KPV, Hausleiterin Sabine Reichert und der Geschäftsführer der Sozialstation, Manfred Braun. Übereinstimmend war die Freude groß, nun dieses Haus, das nur noch freie Plätze in der ambulant betreuten Wohngruppe habe, in Betrieb zu nehmen.

Thomas Casanova, Präsident der Ehemann Stiftung freute sich bei der Eröffnung dabei zu sein. Augenzwinkernd meinte er, dass ihn allein schon sein Name dafür prädestiniere, denn schließlich heiße Casa Haus und Nova neu. Die Unterstützung dokumentiere deutlich, so der Redner weiter, dass der Stiftungsgründer Adolf Ehmann seiner schwäbischen Heimat eng verbunden geblieben ist auch wenn die die Stiftung ihren Sitz in der Schweiz habe. Mit Hans Weil und Tom Green habe Köngen auch zwei tolle Fürsprecher, die dafür sorgten, dass immer wieder große Summen hierher fliesen-darunter nun auch die Mittel für die Hausgemeinschaft Spitalgarten. Bürgermeister Fritz dankte vor allen Dingen Manfred Braun und Susanne Liebhabt, für ihr Engagement. Gerade Braun habe während der Bauphase tatkräftig die Entstehung begleitet und dies zusätzlich zu seinen normalen Tätigkeiten als Geschäftsführer der Sozialstation. Manfred Braun selbst sieht in dem Haus eine ideale Ergänzung und Abrundung des Angebotes der Sozialstation. Er freue sich besonders, mit Sabine Reichert eine kompetente Hausleitung gewonnen zu haben, die die Entwicklung des Hauses als besondere Herausforderung sieht. „Wir wünschen uns ein offenes Haus mit viel Kontakt zu Vereinen kommen Nachbarn und zum angrenzenden Kindergarten“ erklärte sie nach ihren Zielsetzungen gefragt.
Ideengeberin der Anlage war KPV Geschäftsführerin Susanne Liebhart. Für mich ist ein Traum in Erfüllung gegangen sei, erklärte sie strahlend.
Bürgermeister Otto Ruppaner sieht in der Hausgemeinschaft Spitalgarten eine zeitgemäße Einrichtung, die bedarfsorientiert sei. So haben die Gemeinde Köngen eine umfassende Seniorenumfrage im Rahmen des Projektes Quartier 2030 gemacht, in der genau solche betreuten Wohnungen bei der Wunschliste der Befragten ganz oben standen. Auch er dankte allen Akteuren für ihre Engagement, das zu diesem tollen Ergebnis geführt habe. Besonders erfreulich, auch wenn es natürlich über die Ortsgrenzen hinaus genutzt wird, sei für ihn natürlich der Standort in Köngen.
 Mit einem nochmaligen Dank an alle Spender und Unterstützer des Projektes, darunter neben dem Geld der Ehmann Stiftung sind vom Sozialministerium Baden-Württemberg (100.000€), von der Fernsehlotterie ( 190.000€), von der Köngener Gerhard und Christa Mayer Stiftung (10.000€) und von der Stiftung der Kreissparkasse (3000€) geflossen und einem Segenswunsch von Pfarrerin Ursula Ullmann-Rau endete die Veranstaltung.