Informationen für Eltern zu eingeschränktem Regelbetrieb

Liebe Eltern,
 
vielen Dank für all Ihre Geduld und all Ihr Verständnis in dieser weiterhin besonderen und herausfordernden Zeit. Nach wie vor ist es so, dass die Kindertageseinrichtungen geschlossen sind und nur ein eingeschränkter Regelbetrieb möglich ist.
 
Nach den letzten Absprachen mit allen Trägern, können wir nun mit dem eingeschränkten Regelbetrieb ab kommenden Mittwoch, 27.5.2020 starten. Wie bereits angekündigt, können leider nicht alle Kinder in den eingeschränkten Regelbetrieb aufgenommen werden. Zum einen sind die Einrichtungen durch die Notbetreuung schon sehr ausgelastet und zum anderen fehlen teilweise personelle Ressourcen. Dadurch sind die Möglichkeiten und Kapazitäten je nach Einrichtung sehr unterschiedlich.
 
Das gemeinsame Ziel aller Träger ist möglichst vielen Kindern zumindest zeitweise eine Betreuung anzubieten. Durch die strengen Reglementierungen vom Land, sind allerdings wenige Spielräume möglich. Leider können wir deshalb nicht jedem Kind einen Betreuungsplatz in dieser Phase zur Verfügung stellen. Vorrang haben nach wie vor die Kinder in der Notbetreuung sowie Vorschulkinder und Kinder mit erhöhtem Förderbedarf.
 
Sie werden heute oder morgen (25.5. bzw. 26.5.) telefonisch oder per Mail von Ihrer Einrichtung darüber informiert, ob und wann Ihr Kind in den eingeschränkten Regelbetrieb kommen darf.
 
Wir hoffen sehr, dass wir mit diesem eingeschränkten Betrieb für manche Familien eine kleine Entlastung schaffen können. Gleichzeitig bedauern wir es sehr, dass dieses Angebot leider nicht für alle umsetzbar ist. Wir hoffen, dass wir möglichst zeitnah in die Normalität zurück kehren können und die Kindertageseinrichtungen uneingeschränkt öffnen dürfen.
 

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Liebe Eltern,
 
vielen Dank für all Ihre Rückmeldungen zum eingeschränkten Regelbetrieb. Leider zeichnet sich bereits ab, dass einige Einrichtungen keinen eingeschränkten Regelbetrieb für alle Kinder ermöglichen können, da die personellen und räumlichen Möglichkeiten begrenzt sind.
Außerdem sind Einrichtungen z.T. bereits durch die erweiterte Notbetreuung bei 50% der zulässigen Belegungskapazitäten angelangt. Die erweiterte Notbetreuung hat, begründet durch die CoronaVO, weiterhin Vorrang.  Daher dürfen teilweise keine weiteren Kinder im eingeschränkten Regelbetrieb in einer Einrichtung aufgenommen werden.
 
Wir sind weiterhin bemüht Lösungen zu finden, die möglichst vielen Bedarfen wenigstens zeitweise gerecht werden können, können diese aktuell aber nicht garantieren. Am Montag findet ein weiteres Treffen zur Abstimmung aller Träger statt. Wir werden Sie anschließend informieren, ob und wann Ihr Kind eine Einrichtung zeitweise besuchen kann.
 
Die eingeschränkte Regelbetreuung ist – wie auch die erweitere Notbetreuung – mit Kindergartengebühren verbunden.
 
Vielen Dank für all Ihr Verständnis und wir wünschen Ihnen einen schönen Feiertag.

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Liebe Eltern,
 
wie Sie der Presse bereits entnehmen konnten, ist als nächster Lockerungsschritt im Krippen-/Kindergartenbereich ein eingeschränkter Betrieb vorgesehen. Leider fehlen bisher entsprechende verbindliche Regelungen seitens der Landesregierung. Um trotzdem zeitnah einen eingeschränkten Betrieb für Sie zu ermöglichen und die Familien zu entlasten, möchten wir Sie hiermit informieren und eine orientierende Abfrage über den Betreuungsbedarf starten.
 
Wir müssen jedoch bereits heute darauf hinweisen, dass aufgrund der fehlenden Informationen der Landesregierung, ein Start zum 18.5. nicht möglich sein kann. Sie dürfen sich jedoch sicher sein, dass wir nichts unversucht lassen, so bald wie möglich mit dem eingeschränkten Regelbetrieb zu beginnen. Im Übrigen verweisen wir auf die beigefügte Pressemitteilung von Kultusministerium und kommunalen Landesverbänden.
 
Auch wenn, wie ausgeführt, die Rahmenbedingungen noch nicht final bekannt sind, ist schon heute sicher, dass es keine normale Kinderbetreuung geben wird, wie wir sie bisher kennen. Aufgrund der Hygiene- und Abstandsregeln sowie des durch Risikogruppen verringerten Personalpools, wird die Kapazität der Einrichtungen auf maximal 50 Prozent der Kinder beschränkt, die normalerweise die Einrichtung besuchen. Ihr Kind/Ihre Kinder können daher leider nicht in der bisher gebuchten Angebotsform betreut werden. Kinder, die nicht in der Notbetreuung sind, werden daher alle ausschließlich vormittags betreut (VÖ bzw. Regelbetreuung ohne Nachmittage).
Vorbehaltlich anderer Regelungen durch die Landesregierung ist ein rollierendes System vorgesehen. Vom Land erwarten wir in den nächsten Tagen Auswahlkriterien, wie die vorhandenen Kapazitäten belegt werden können. Es ist aktuell davon auszugehen, dass manche Kinder bevorzugt zu behandeln sind (z.B. Vorschulkinder, Kinder mit erhöhten Förderbedarfen).
Auf Grund der unterschiedlichen räumlichen und personellen Gegebenheiten in den jeweiligen Einrichtungen, wird es Unterschiede geben müssen. Jede Einrichtung leistet, was möglich und machbar ist. Wir bitten Sie aber um Verständnis, dass weiterhin nur ein eingeschränkter Betrieb umsetzbar ist.
 
Um Ihren Bedarf zu wissen, bitten wir Sie über die KiTa App bis Montag, 18.5.2020, 16 Uhr eine Rückmeldung zu geben. Sollten Sie die App nicht benutzen, schreiben Sie bitte eine Mail mit Name und Einrichtung Ihres Kindes, sowie den Antworten auf folgende Fragen an kindergarten@koengen.de.

Ja, ich brauche eine eingeschränkte Betreuung ab ____________
Nein, ich brauche keine eingeschränkte Betreuung.
Ja, ich brauche eine eingeschränkte Betreuung in den Pfingstferien.
 
Die Kinder, die bereits eine schriftliche Zusage für die Notgruppenbetreuung erhalten haben, müssen an der Umfrage nicht teilnehmen und sind weiterhin in den Notgruppen vorgesehen. 
 
Sobald weitere Details zur eingeschränkten Regelbetreuung bekannt sind, werden wir Sie über die App und die Homepage informieren.
 
Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung und Ihre Geduld.

Informationen zu Notbetreuung


Erweiterte Notgruppenbetreuung in den Kitas und der Schulkindbetreuung

Am 20. April wurde durch die Landesregierung verkündet, dass ab dem 27.04.2020 für die Kitas und Schulen bis einschließlich der 7. Klassen eine erweiterte Notbetreuung gilt.
 
Dabei ist zu beachten, dass wir nur Kita-/Schul-Notgruppen organisieren für Mitarbeitende, die nach § 1 Absatz 4 und § 1a der Corona-Verordnung der Landesregierung in der aktuellen Fassung berechtigt sind.
Neu ist zudem, dass nicht nur Kinder, deren Eltern in der kritischen Infrastruktur arbeiten, Anspruch auf Notbetreuung haben, sondern grundsätzlich Kinder, bei denen beide Erziehungsberechtigte beziehungsweise die oder der Alleinerziehende einen
außerhalb der Wohnung präsenzpflichtigen Arbeitsplatz haben und für ihren Arbeitgeber dort als unabkömmlich gelten. Die Kapazitäten der Notgruppenbetreuung sind aus Gründen des Infektionsschutzes beschränkt. Der reguläre Betrieb von Kindertageseinrichtungen bleiben in weiten Teilen untersagt, daher ist es weiterhin nur eine Notbetreuung. Bitte beachten Sie, dass in Fällen der präsenzpflichtigen beruflichen Tätigkeit ein zusätzliches Schreiben des Arbeitgebers zur Bestätigung eines Notgruppenbetreuungsbedarfs unbedingt notwendig ist, in dem ausdrücklich hervorgeht, dass Sie präsenzpflichtig beschäftigt sind. Die Entscheidung über das Vorliegen eines Anspruchs auf einen Notgruppenplatz trifft die jeweilige Einrichtung in Abstimmung mit dem Träger.
Einen Antrag auf einen Notgruppenplatz können Sie mit einem Nachweis/Bescheinigung in Ihrer Stammeinrichtung / in der Schulkindbetreuung einreichen. Anträge werden nur mit Nachweisen vom Arbeitgeber bearbeitet.
 
Der Beginn in der Notbetreuung ist jeweils montags möglich. Dazu müssen Anträge bis zum Donnerstag, 12:00 Uhr der Vorwoche in der Stammeinrichtung/Schulkindbetreuung zur Prüfung eingegangen sein. Freitags erhalten Sie dann eine Rückmeldung, ob Ihr Kind einen Anspruch auf Notbetreuung hat.
 
Sollten sich Angaben durch den Arbeitgeber oder die Erziehungsberechtigten im Antrag nachträglich als nicht korrekt erweisen, behalten wir uns vor, den Anspruch auf einen Notgruppenbetreuungsplatz zu widerrufen.
Die Notgruppenbetreuung findet in der Kita/Schulkindbetreuung statt, die das Kind im Regelfall besucht. Sofern die Kapazitäten der Notgruppe einer Kita/Schule nicht ausreichen, werden Kinder bevorzugt, bei denen einer der Erziehungsberechtigten in der kritischen Infrastruktur unabkömmlich ist oder das Elternteil die alleinige Sorge innehat. Bitte beachten Sie, dass ein Notplatz nur in der ursprünglichen Betreuungsform zu den üblichen Elternbeiträgen möglich ist.