Staatssekretär Bilger kündigt lärmmindernden Belag für die Autobahn A 8 für die Jahre 2019/2020 an

Am Freitag, 13.07.2018 konnte Bürgermeister
Otto Ruppaner auf Initiative des
CDU Bundestagsabgeordneten Markus
Grübel, MdB, den Parlamentarischen
Staatssekretär beim Bundesminister für
Verkehr und digitale Infrastruktur Steffen Bilger, MdB
 in der Zehntscheuer begrüßen.

 

Eingeladen waren auch
der Landtagsabgeordnete im Wahlkreis
Esslingen Andreas Deuschle, MdL, der
Landtagsabgeordnete im Wahlkreis
Kirchheim Karl Zimmermann, MdL sowie
die Bürgermeister aus Denkendorf,
Ralf Barth und Wendlingen am Neckar,
Steffen Weigel.
Staatssekretär Bilger brachte eine gute
Nachricht mit nach Köngen. Auf der
Autobahn A8 wird zwischen den Anschlussstellen
Esslingen und Wendlingen
am Neckar ein Lärmminderungsbelag
aufgebracht. Die Arbeiten sollen
in Richtung München bereits im Jahr
2019, in Richtung Stuttgart im Jahr
2020 erfolgen. Der neue Belag wird
eine Lärmminderung um 2 dB mit sich
bringen. Der Einbau des lärmmindernden
Belags kommt damit deutlich früher
als dies bisher vom Regierungspräsidium
Stuttgart, das derzeit noch
für den Ausbau des Fernstraßennetzes
zuständig ist, terminiert wurde. Von
dort aus wurden die Belagsarbeiten
immer auf die Zeit nach Fertigstellung
der ICE-Trasse terminiert, muss doch
im Zuge des Neubaus der ICE-Strecke
das Autobahndreieck Wendlingen komplett
umgebaut werden. Der Baubeginn
dieser Arbeiten ist ebenfalls auf Anfang
2019 vorgesehen.
Staatssekretär Bilger nahm diese teilweise
inkompatiblen Informationen mit,
man ist sich sicher, die Abstimmung
zusammen mit dem Regierungspräsidium
Stuttgart relativ einfach nachholen
zu können. Eine Absage erteilte Bilger
auf Anfrage von Wendlingens Bürgermeister
Steffen Weigel einem Tempolimit
auf 80 Km/h auf der A8.
Nach Aussage von Steffen Bilger wurden
erhebliche Mittel in die Erforschung
lärmschutzmindernder Asphalte
investiert, ebenso in Lärmschutzwände,
die näher an der Lärmquelle ansetzen.
Wann schlussendlich der Ausbau auf
acht Fahrstreifen beginnen wird, konnte
Steffen Bilger nicht abschließend sagen.
Allerdings sollen alle Maßnahmen,
die im Bundesverkehrswegeplan mit
vordringlichem Bedarf gekennzeichnet
sind, auch bis ins Jahr 2030 umgesetzt
werden. Mit dem 8-spurigen Ausbau
ist jedoch auch eine positive Botschaft
verbunden. Der 8-spurige Ausbau wird
vom Bund als vollständige Neubaumaßnahme
betrachtet, dies zieht auch
den entsprechenden Lärmschutz in
Form einer Lärmschutzwand nach sich,
der dann vollständig auf Kosten des
Bundes erfolgen muss.
Im Übrigen, da es sich um eine vollständige
Neubaumaßnahme handelt,
muss auch nicht befürchtet werden, so
der Staatssekretär, dass der nun vorgesehene
lärmmindernde Asphalt auf die
dann vorgesehenen Lärmschutzmaßnahmen
angerechnet wird.
Die Gemeinde Köngen betrachtet den
Einbau des in den Jahren 2019/2020
vorgesehehen lärmmindernden Belags
deshalb als Zwischenschritt.