Porträt

Köngen ist eine württembergische Gemeinde mit einer langen Siedlungsgeschichte, die von den Römern begonnen und seitdem Höhen und Tiefen verzeichnet. Heute ist Köngen eine vitale Gemeinde, eingebunden in eine prosperierende Region und Heimat von fast 10.000 Menschen. Hier eine kleine Übersicht über die wichtigsten historischen Einschnitte der Stadtgeschichte und die Merkmale einer lebens- und liebenswerten Gemeinde.

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Köngen befindet sich auf dem Gebiet der römischen Siedlung Grinario, die um 100 unserer Zeitrechnung aus einem Kastell entstand. Grinario war Endpunkt der Römerstraße Neckar-Alb, die in Windisch (Kanton Aargau Schweiz) ihren Ausgang nahm. 260 wurde der Ort durch die Alemannen zerstört und die Römer vertrieben.

Der alemannische Ort, der um 700 entstanden sein muss, wurde erstmals 1075 in einer Urkunde des Kloster Hirsau erwähnt. 1336 verkauften die Herren von Hohenberg den Ort an Albrecht von Aichelberg. 1382 gelangte die Herrschaft an die Herren Thumb von Neuburg, die um 1430 ihren Wohnsitz aus Graubünden nach Köngen verlegten.

1739 wurde Köngen württembergisch, die früheren Besitzer (Thumb von Neuburg) standen schon seit über 200 Jahren in württembergischen Diensten. 1806 war der Ort kurzfristig Sitz eines Oberamtes, wurde aber schon zwei Jahre später in das Oberamt Esslingen, den heutigen Landkreis Esslingen, eingeordnet.

Im 19. Jahrhundert hatte Köngen etwa 2.000 Einwohner, die im Wesentlichen in der Landwirtschaft und der verbreiteten Herstellung von Leinenstoffen aus Flachs ein eher bescheidenes und krisenanfälliges Auskommen fanden.

Der politische Neuanfang nach dem Ende der Nazidiktatur begann mit der 1. Gemeinderatswahl am 27. Januar 1946. In den folgenden Jahrzehnten wuchs die Bevölkerung weiter an, u.a. durch Zuzug von aus dem ehemaligen deutschen Ostgebieten Vertriebenen. Es folgten eine zielgerichtete Industrieansiedlung, Ausbau der öffentliche Infrastrukturen und eine Sanierung des Ortskerns. In den letzten zwanzig Jahren wurden mit den Neubaugebieten "Tiefe Straße II", "Burgweg West I und II" sowie "Burg IV" 10 Hektar Wohnbauland erschlossen. Die Nachfrage nach Bauplätzen insbesondere für Einfamilienhäuser, aber auch nach Eigentumswohnungen ist in Köngen nach wie vor groß. Die Gemeinde strebt jedoch ein verträgliches Wachstum an. Mit dem Baugebiet "Tiefe Straße/Grund" wurden seit dem Jahr 2008 weitere 2,7 Hektar Bauland erschlossen. Heute leben fast 10.000 Menschen in Köngen aus insgesamt 35 Nationen.

Heute trifft in Köngen eine spannende Geschichte auf eine lebendige Gegenwart. Unser Köngen bietet Ihnen ein vielseitiges Betreuungsangebot für Ihre Kinder in Einrichtungen, in denen sich pädagogisch kompetente MitarbeiterInnen mit liebevoller Fürsorge um Ihre Kinder kümmern. Außerdem hat Köngen mit der Mörike- und der Burgschule sehr gute Schulen am Standort. Des Weiteren bietet Köngen ein reges Vereinsleben und viele ehrenamtliche Aktivitäten, die dafür sorgen, dass in Köngen bestimmt niemandem langweilig wird.

Mit dem Seniorenzentrum Ehmann im Schlossgarten sowie vielen weiteren attraktiven Angeboten für Senioren ist Köngen Heimat für Menschen jeden Alters. Abgerundet wird das Gesamtbild von exzellenten künstlerischen und kulturellen Veranstaltungen, die dem Angebot einer Großstadt in nichts nachstehen. Mit unserem geschichtsträchtigen Schloss und der sanierten Zehntscheuer bietet Köngen optimale Bedingungen für Veranstaltungen jeder Art. Besuchen Sie auch das Museum im Römerpark und tauchen Sie ein in die bunte Geschichte Grinarios.

Nicht zuletzt macht die hervorragende Infrastrukturanbindung und die Lage in einer prosperierenden Region unsere Gemeinde zu einem optimalen Standort für die Wirtschaft. Mit 3.500 Arbeitsplätzen, starken Unternehmen und einem guten Branchenmix ist Köngen gut aufgestellt für die Zukunft.